Bemusterung bei BauFormArt

Wie läuft eigentlich die Bemusterung bei BauFormArt ab? Auch das haben wir uns vorab gefragt und nehmen Euch bei unserer Bemusterung mit.

BauFormArt ist kein 08/15 Bauträger, sondern eine spannende Mischung: Individuelle Architektenplanung mit Festpreis-Garantie. Während man also bei Fertighaus-Anbietern irgendwann mal für die Bemusterung zwei Tage in einem Bemusterungs-Zentrum verbringt und eine von sieben vorhandenen Türen aussuchen darf, ist mit BauFormArt grundsätzlich erstmal alles möglich.


Das ist auf der einen Seite wirklich fantastisch. Auf der anderen Seite führt es aber auch zu einer Überforderungen – denn die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt. So ergeht es zumindest ein wenig uns, denn wir haben schon ein paar individuelle Vorstellungen und wollen uns überall gut einarbeiten.

Ablauf der Bemusterung von BauFormArt

Der Ablauf hier weicht sicherlich von dem klassischer Bauträger ab. Es gibt kein Bemusterungszentrum mit Hotelbesuch oder dergleichen. Nach dem Baubeginn-Gespräch erhält man eine Liste an Dienstleistern und macht mit denen Termine.

Die Basisausstattung oder Einbau-Werte sind im Bauvertrag mit BauFormArt geregelt.

Was kann alles bemustert werden

Zuerst denkt man vielleicht, dass man gar nicht so viel bemustern muss. Doch weit gefehlt. Das wird uns selbst gerade klar. Und hätten wir das vorher alles gewusst, hätten wir ggf. auch unsere Finanzierung etwas anders geplant. Diese Posten wollen ausgesucht werden:

  • Bodenbelag
  • Sanitärobjekte
  • Fliesen
  • Innentüre nebst Griffe
  • Haustüre
  • Dachziegel
  • Fallrohre & Regenrinnen
  • Heizung
  • Treppengeländer
  • Treppenbelag
  • Elektro & Schalterprogramm

Dazu kommt eigentlich auch noch die Zweiholmtreppe, da wir aber auf eine Betontreppe aufgemustert haben, müssen wir uns noch selbst um Treppenbelag und Treppengeländer kümmern. Aber auch da hat uns BauFormArt passende Kontakte vermittelt.

Aufgrund von Corona ist die Bemusterung gerade natürlich etwas schwierig – wir nehmen Euch aber in diesem Beitrag Stück für Stück mit und ergänzen permanent. Stay tuned!


Haustür und Fenster – van Heekeren

Die Haustür und Fenster kommen bei uns über van Heekeren, der seinen Hauptsitz mit vollem Programm in Sonsbeck hat. Vor dem Bemusterungs-Termin hat uns BauFormArt unser genaues Fensterbudget (inkl. vorab geplanter farbiger Fenster außen) genannt, das wir aber unterschritten hatten.

Fensterbänke in Matt, Aluminium-Rolladen

Das Geld haben wir natürlich trotzdem nicht gespart, sondern vor Ort gelassen. In einem sehr sympathischen und kompetenten Termin haben wir die Fensterbänke auf ein mattes Grau aufgemustert. Auch der Standard-Rolladenpanzer aus Plastik musste dran glauben und wird durch Aluminium-Panzer in Anthrazit ersetzt. Bei den breiten Doppel-Fenstern in den Schlafzimmern wäre der Einbau der Kunstoff-Rolladen ohne Garantie erfolgt, weil sich aufgrund der Breite die Rollos z.B. bei starker Sonnenstrahlung leicht hätten verziehen können. Damit war die Hälfte der Fenster schon zwangsweise aufgemustert und hat uns die Entscheidung leicht gemacht.

Raffstores und Sicherheitsbeschläge im EG

Im Erdgeschoss haben wir bei Terrasse, Arbeitszimmer und Küche mit Raffstores geplant, so können wir die Sonne charmant abregeln. Dazu gibt es im EG Sicherheitsbeschläge. Die Griffe dazu haben es uns angetan, kommen nämlich ohne Schlüssel aus. Stattdessen haben sie einen Drück-Mechanismus. Steht ein Fenster mal auf Kipp, kann der Griff von außen so nicht umgelegt werden. Und auch von innen ist es recht Kinder-Sicher. Das Dusch-Bad im Erdgeschoss bekommt zudem Milchglas.

Alle Fenster erfüllen natürlich unseren KfW-Standard, sind aus Kunststoff und werden in NRW hergestellt. Außen haben wir uns für einen Anthrazit-Ton mit leichter Struktur entschieden, um eventuelle Kratzer im Laufe der Jahre zu kaschieren. Innen bleiben wir bei weiß, weil es aus unserer Sicht das Raumgefühl vergrößert.

Sicherheitsbeschläge im EG, Milchglas im Duschbad, matt-graue Fensterbänke, 3x Raffstores und der Rest mit Aluminium-Rollläden kostet ca. 4.000 € mehr. Da wir vorab unterhalb des Fensterbudgets geblieben sind, bleibt nur ein kleinerer Betrag an Mehrkosten übrig.

Schlichte Haustür aus Aluminium mit Sichtfenster

Die Haustür kommt vom Kompotherm. Im Standard ist nur eine Haustür aus Kunststoff enthalten, sie ist im Grunde ein großes Fenster. Hier mustert in der Regel jeder Bauherr auf, so auch wir. Es wird eine schlichte Aluminium-Tür in Anthrazit. Wir wollten etwas ohne Schnörkel, Rillen und Ornamenten – das ist bei Haustüren offensichtlich gar nicht so einfach, aber wir wurden fündig.

Die Tür wird auch von innen Anthrazit-Farben. Da der Flur schmal ist, haben wir keinen Platz für ein Seitenteil. Deshalb bekommt die Tür ein Sichtfenster, um etwas Licht in den Flur zu lassen. Handlauf außen und Türgriff innen werden ebenfalls in Anthrazit.

Der Wechsel von Kunststoff auf Aluminium, farbiger Innenseite, Sichtfenster und dunklen Griffen kostet ca. 1.500 € mehr.

Hinweis: Mittlerweile haben uns hier Nachrichten erreicht, dass die Tür in den neuen Verträgen im Standard auf Aluminium angehoben wurde.


Innentüren – Roger Derksen Baustoffe

Die Innentüren haben wir in Rekordzeit abgehandelt – nach knappen 5 Minuten in Krefeld war die Bemusterung der Innentüren durch. Wir wussten aber auch schon sehr genau, was wir wollten:

Die Innentüren bleiben weiß, bekommen aber eine Kassetten-Optik mit zwei Fächern. Die Türen sind Qualitätstüren von Prüm. Dazu gibt es schwarze Türgriffe von Lucia in graphitschwarz. Der Standard ist aber sicherlich schon sehr ordentlich, mit dem man schon sehr gut leben kann.

Wenn die Türen zu sind, hört man angeblich nichts mehr. Die Tür zum Technikraum bekommt trotzdem zusätzlich noch einen Schallschutz am Boden, um die Lüftungsanlage komplett auszusperren.

Der Vorab-Kontakt mit Roger Derksen lief wirklich ausgezeichnet. Er ist sehr kommunikativ, meldet sich proaktiv und zügig, immer ansprechbar – auch über WhatsApp. Ein Vorbild in Sachen Kommunikation und Freundlichkeit.


Sanitär – Zimmer & Kellermann (Elmer) und Müngersdorf

Die Auswahl der Sanitärobjekte ist nicht so schnell abgehandelt wie die Innentüren, sondern ein längeres Thema. Die Bemusterung erfolgt über zwei Gewerke: Bei Zimmer & Kellermann (gehört zu Elmer bzw. badezimmer.de) besucht man die Ausstellung, wird beraten und wählt die passenden Objekte aus. Von der Toilette bis zum Wasserhahn. Und wenn man mag, direkt noch Schränke und Co dazu.

Die leiten die Auswahl an den Sanitärbetrieb weiter, in unserem Falle Müngersdorf. Dort wird geprüft und das Angebot erstellt. Bei dem Besuch in der Ausstellung können einem leider nur die Original-Listenpreise genannt werden, die ja aber kein Mensch zahlt. Zudem fehlen Montagekosten (z.b. erhöht für Unterputz), die man erst von Müngersdorf erfährt. Man kann also nicht auf den Wasserhahn zeigen und weiß, „ah, 30 Euro mehr“.

Bei uns hat sich der ganze Prozess von dem ersten Besuch bei Zimmer & Kellermann (Februar) bis zum finalen Angebot (Juli) sehr gezogen. Natürlich waren wir früh dran und deshalb nicht oberste Prio – wir hatten uns aber auch zuerst bei Zimmer & Kellermann die schwarzen Armaturen von Steinberg ausgesucht – teilweise auch in Unterputz. Damit hat Müngersdorf aber schlechte Erfahrungen und verbaut diese nicht. Es gingen verschiedene Anbieter hin und her, bis wir eine Option hatten, die uns gefällt und auch ins Budget passt: Die Armaturen von Kludi.

Am Ende bekommen die Badewanne, beide Waschplätze und beide Duschen schwarze Unterputz-Armaturen von Kludi (Serien Bozz und Nova). Die Badewanne wird freistehend und aus Mineralmarmor – damit sie auch die Kinder überlegt (Golem 170x80cm). Die WCs mustern wir entsprechend der Empfehlung von Zimmer & Kellermann auf und nehmen Toto – die wohl die besten spülrandlosen WCs herstellen. Dazu gibt es schwarze Drückerplatten von Geberit. Auch der Abfluss in den ebenerdigen Duschen wird aufgemustert in eine Version, die mit Fliesen belegt werden kann und so recht unsichtbar wird.

Ein paar Sachen nehmen wir komplett aus der Rechnung und werden uns nachher selbst darum kümmern: Dazu gehören die Waschbecken. Wir suchen Aufsatz-Waschbecken und brauchen sowieso noch die passenden Waschtische dafür. Und auch die WC-Module Asis von Emco (zum unsichtbaren Verstauen der Bürste) kaufen wir selbst – denn der Einbau erfolgt eh durch den Trockenbauer.

Trotzdem ist das alles nicht billig – denn der Standard ist zwar von Villeroy & Boch und Geberit, aber eben das sehr sehr einfache Zeug. Viel billiger geht es eh schon nicht.

Überall schwarze Unterputz-Armaturen von Kludi, freistehende Badewanne, anderer Duschabfluss, WCs von Toto und schwarze Drückerplatte – minus Waschbecken ergibt trotzdem rund 7.500 €. Dazu kommen dann noch später zwei Waschbecken, zwei Waschtische (zur Not Ikea) und die zwei WC-Module von Emco.


Dachsteine / Dachziegel, Fallrohre – Kapahnke

Wir haben uns früh mit möglichen Dachsteinen beschäftigt. Dachsteine? Hier liegt das erste Learning: Dachsteine sind aus Beton, Dachziegeln aus Ton. Erstere sind im Standard enthalten, letztere wohl teurer. Ein bisschen eine Glaubensfrage wie uns scheint – wir werden mal mit dem Dachdecker drüber sprechen.

Im Standard bei BauFormArt sind die Braas Harzer Pfanne oder Braas Taunus. Alternativ Heidelberg von Creaton. Mit Glück passt manchmal auch die Frankfurter Pfanne von Braas noch ins Budget.

Da alle Anbieter kostenlose Muster verschicken, haben wir uns das mal direkt getan. Vergleicht man Creaton und Braas, wirken die Steine von Braas einfach hochwertiger und besser verarbeitet. Die Harzer und die Taunus unterscheiden sich dann nur von der Form, Taunus hat eine dicke Wulst in der Mitte, die uns nicht gut gefällt.

Die Frankfurter Pfanne ist der Harzer damit recht ähnlich – aber nochmal hochwertiger.

Die Form spielt natürlich eine Rolle. Da gefallen uns eigentlich alle bis auf Taunus gut. Die hat so eine dicke Wulst in der Mitte, puh nö. Die Frankfurter ist nochmal extra beschichtet, um mehr Wärme zu reflektieren, angeblich bis zu 300 % mehr, was 10 Grad an der Unterseite der Steine ausmachen soll.

Die Frage hier ist: Braucht man die bessere Beschichtung wirklich? Wir bekommen eine PV-Anlage aufs Dach und die wird den Großteil der Sonne absorbieren – dahin ist es mit dem Vorteil der Frankfurter?

Allerdings: Es wird noch genügend Stellen geben, da scheint die Sonne drauf. Der Stein ist auf jeden Fall hochwertiger und sieht besser aus. Und tatsächlich haben wir Glück und die Frankfurter Pfanne ist im Preis mit drin!

Dafür wird dann bei den Fallrohren und Regenrinnen aufgemustert. Statt der normalen Metall-Optik wird es Anthrazit. Das sieht viel wertiger aus und macht ordentlich was her.

Die höherwertigen Dachsteine haben es ins Festpreisbudget geschafft, die anthrazitfarbenen Regenrinnen und Fallrohre kostet knapp 1.000 € Aufpreis.


Heizung & Wärmepumpe – Müngersdorf

Dann geht es ums Thema Heizung. Im Bauleistungsvertrag ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Viessmann enthalten. Die wird aber von der Firma Müngersdorf eigentlich gar nicht eingebaut oder so recht angeboten. Im ersten Angebot ist deshalb auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Novelan (LAD 5).

Klassische Wärmepumpen funktionieren im Grunde so: Sie sind an oder aus. Wenn sie heizen sollen, heizen sie mit voller Leistung, bis der Wert erreicht ist. Dann sind sie aus und irgendwann heizen sie wieder mit voller Leistung nach. Das verbraucht insgesamt mehr Strom – und gerade in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage ist das unpraktisch, weil die Leistungsaufnahme sehr hoch ist und man den kurzfristigen hohen Bedarf wahrscheinlich nicht mit der Anlage deckt.

Deshalb haben wir uns für eine leistungsgeregelte Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden, die Novelan LAV 8. Die hat auch (optional) eine Kühlfunktion mit dabei und kann im Sommer so rund 2 Grad abkühlen.

Alternativ kann man auch eine Erdwärmepumpe verbauen – das kostet aber nochmal richtig mehr, rund 8.000 € sagt der Betrieb.

Außerdem muss man sich Gedanken um den Wassertank für das Warmwasser machen. Die LAD 5 hätte im Standard einen 200 Liter Tank dabei. Das Internet sagt, man soll so rund 40 Liter Warmwasser pro Person planen – bei 4 Personen hätte das also gut gereicht.

Die LAV 8 kommt als Kombigerät – da ist direkt auch der Wassertank drin. Der umfasst nur 180 Liter – aber das ist ja auch noch sehr viel. Da die Heizung aber in den Spitzboden kommt, haben wir keinen Platz für ein Kombigerät, denn der Wassertank muss daneben. Das wird deshalb ein 300 Liter Wassertank. Das reicht auf jeden Fall, kostet aber auch nochmal etwas mehr.

Außerdem stellen wir fest: Der ausgebaute Spitzboden hat standardmäßig gar keine Fußbodenheizung, sondern nur einen Heizkörper. Das ist ja echt gaga bei so einem Neubau und muss dann aufgemustert werden.

Fußbodenheizung im Spitzboden kostet rund 1.600 € mehr. Die leistungsgeregelte Wärmepumpe rund 2.700 €, der größere Wassertank 600 €.

Treppengeländer – Janßen Metallbau

Im Standard sind klassische Zweiholmtreppen mit Buchenstufen dabei, wir haben aber direkt auf Betontreppen aufgemustert. Die Zweiholmtreppen sind im Standard wohl nicht so prall und die schöneren Varianten kosten richtig mehr – aber das beruht auf euren Erfahrungen.

Aber auch wenn man auf eine Betontreppe aufmustert, muss man mit Mehrkosten rechnen. Das reine Gießen der Treppe kostet vom Keller ins EG und vom EG ins DG nichts mehr – wenn man auf den Belag verzichtet. Die Treppe vom DG in den Spitzboden kostet rund 1.500 € mehr, da der Boden des Spitzbodens aus Holz ist und ein zusätzlicher Stahlträger eingesetzt werden muss.

Neben dem Belag der Treppen muss man bei einer Betontreppe auch für ein Geländer und im 1. Geschoss für ein Brüstungsgeländer sorgen. Da ist natürlich alles möglich: Gemauert, aus Trockenbau, aus Holz, aus Metall, mit Glas. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Geschmäcker auch und die Preise variieren deshalb natürlich stark.

Wir wollten ein sehr minimalistisches Metallgeänder aus Flachstahl mit zwei Horizontalgurten in Anthrazit. Da hat uns BauFormArt den Kontakt zu Metallbau Janßen vermittelt, die sehr schnell und freundlich unsere Fragen beantwortet haben und uns ein Angebot gemacht haben.

Für die Betontreppe in den Spitzboden werden rund 1.500 € fällig, das Geländer variiert nach Geschmack. Wir geben dafür nochmal gute 5.000 € aus, das geht aber sicherlich auch deutlich billiger – aber auch viel teurer.

Betontreppe – BetonArtDesign

Beim Treppenbelag stand für uns sehr früh fest, dass wir eine Treppe in Sichtbeton wollen. Hätten wir vorab etwas mehr Ahnung gehabt, hätten wir sicherlich Geld gespart.

Denn üblicherweise gehen alle (auch wenn man es X mal vorher sagt) davon aus, dass auf die Betontreppe ein Belag kommt. Deshalb wird die Treppe beim Gießen 5 cm niedriger gegossen, damit Fliesen oder Holz drauf können und man dann einen bündigen Abschluss mit den Böden hat.

Wenn man die Treppe aber so wie wir nur dünn mit Sichtbeton beschichten will, ist das kontraproduktiv. Wir müssen nun also erstmal wieder jede der 2x 19 Stufen um 5 cm mit Estrich anheben lassen. Plant man das von Anfang an mit, kann direkt richtig gegossen werden. So zahlen wir erstmal rund 2.000 € für das Anheben der Stufen.

Danach kommt der Belag der Betontreppe. Hier gibt es ganz viele Möglichkeiten, auch zum Selbermachen wie z.B. mit Beton Cire. Da die Treppe aber ein Highlight im Haus werden soll, haben wir uns entschieden einen Profi ranzulassen. Markus von BetonArtDesign aus Meerbusch ist da ein Meister seines Fachs. Es geht sicherlich billiger (wo nicht), aber dafür bekommen wir eine tip top Treppe in Betonoptik.

Wichtig noch zu wissen für den Preis: Neben den Treppenstufen gibt es noch die Treppenwangen (also die Seiten der Treppe) und die Unterseite der Treppe (Untersicht genannt). Das hängt jetzt von den Gegebenheiten ab, ob man die auch mit Beton beschichten lassen will. Die untere Treppe sieht man von unten nicht, da brauchen wir keine beschichtete Untersicht. Bei der oberen Treppe lassen wir es machen und bei beiden auch die Treppenwangen.

Parkett haben wir uns auch als Alternative auch angeschaut, aber da ist man auch mit knapp 130 € pro Stufe dabei und das ist nicht sehr viel billiger, dafür bei weitem aber nicht so schön.

Rund 2.000 € um die Treppenstufen um je 5 cm anheben zu lassen und dann die Beschichtung beider Treppen inkl. Treppenwangen und einmal Untersicht – macht nochmal rund 7.000 €.

Elektro – Elektrotechnik Zeus

Ohja, auch beim Thema Elektro kann man viel Geld zusätzlich aus geben – und mehr als vorher gedacht.

Der Klassiker kommt über die pure Anzahl der Steckdosen, Netzwerkdosen oder Deckenauslässe für Licht. Da ist BauFormArt in der Anzahl aber wirklich sehr ordentlich aufgestellt. Mit der Anzahl der Steckdosen kommen wir locker hin, da wir auf Antennendosen (wir haben keine Antenne oder SAT-Schüssel, das machen wir alles über Internet) und Telefondosen verzichten, sparen wir hier sogar noch.

Anders sieht es bei den Deckenauslässen für Licht aus. 35 € pro zusätzlichem Deckenauslass kostet es – und wenn man ein paar Spots plant, geht das schnell. Will man den Auslass auch mit einem Schalter haben, ist es eine eigene Brennstelle und schlägt nochmal mit 60 € zu Buche. Braucht man zwei Schalter (aka Reihenschaltung), z.B. im Flur, sind es 88 €.

Dazu kommen dann noch eine zusätzliche Außensteckdose vorne, Strom für ein Gartenhaus, Strom für eine Gartenbeleuchtung, Verlegung von Leitungen für die PV-Anlage und die Wallbox, ein Multimediafeld im Hausanschlussraum (500 €!) oder eine andere Klingelanlage. Dazu wählt man sich dann noch ein passendes Schalterprogramm aus – wir hätten gerne die Serie Future Linear von Busch Jäger gehabt und haben das auch so besprochen. Leider hat es das Gewerk verpeilt und Gira eingebaut – wir sind dann entgegengekommen und nun wird es Gira E2.

Die Raumthermostate (Eberle) und Schalter für die elektrischen Rollos (Somfy) sind im Standard wirklich nur basic Qualität. Wer da etwas zeitgemäßere Ausstattung will, muss auch direkt mehr investieren.

Noch sind wir nicht ganz fertig mit der Bemusterung, aber das wird ein Sümmchen zwischen 3.000 und 5.000 €.

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